Die Zahl der Demenzkranken in Krankenhäusern ist der letzten Zeit weiter gestiegen und stellt diese vor eine immer größer werdende Herausforderung. Auch wird in einer Zeit der immer älter werdenden Bevölkerung die Zahl der älteren Krankenhauspatienten in Zukunft weiter zunehmen.

Zusätzliche Organisationsarbeit

Füße im Krankenbett Demenz im Krankenhaus

Ein Krankenhausaufenthalt von Demenzpatienten stellt insofern eine besondere Herausforderung für die Krankenhäuser dar, als dass diese Patienten eine spezielle Betreuung benötigen. Auch für die Patienten selbst ist der Aufenthalt eine zusätzliche Belastung. Um den Besuch für diese Patienten im Krankenhaus so schonend wie möglich zu gestalten, sind besondere Angebote vonnöten. So sollte diesen ein spezielles Angebot der Tagesstrukturierung angeboten werden, an dem diese sich orientieren können. Des Weiteren sind individuelle Beschäftigungsangebote für sie ratsam. All diese zusätzlichen Aufgaben erfordern jedoch mehr Organisation, die das Krankenhauspersonal bewältigen muss.

Klinikinfotainmentsysteme

Damit all dies erfolgreich ablaufen kann, ist es wichtig, dass die entsprechende Technik dafür vorhanden ist. So erleichtern sogenannte Klinikinfotainmentsysteme diese Organisation. Sie dienen nicht nur zur Unterhaltung der Patienten, sondern erleichtern gleichzeitig die Arbeitsprozesse des Klinikalltags. Sie können in das jeweilige Krankenhausinformationssystem integriert werden und ermöglichen so eine enge und effektive Zusammenarbeit zwischen den Ärzten, Klinikpersonal und Patienten. Genauere Informationen zu diesen Systemen finden Sie beispielsweise hier. In dem besonderen Fall der Demenzpatienten ließe sich ihnen mit solchen Systemen deren Tagesstrukturierung zeigen und planen. Zudem eignen sich diese Systeme auch für ältere Menschen, da der Umgang mit diesen Geräten leicht erlernbar ist. Sie zeichnen sich durch eine sehr einfache und leicht verständliche Bedienbarkeit aus. So gestatten es diese Systeme Patientendaten und Dokumente vor Ort aufzurufen, sodass man sie den Patienten direkt zeigen und mit ihnen besprechen kann. Auf diese Weise werden sie noch direkter in ihre Behandlung mit eingebunden und genauestens informiert.

Die Angehörigen

Dies ist nur ein Aspekt, der bei der Betreuung der steigenden Zahlen an Demenzpatienten zu beachten ist. Um all dies umzusetzen und um die Krankenhäuser demenzfreundlicher zu gestalten, wird natürlich noch mehr Pflegepersonal benötigt. Damit stehen die Krankenhäuser vor einer weiteren Schwierigkeit, die es zu bewältigen gilt. Und es geht noch weiter. Auch die Angehörigen von an Demenz Erkrankten bedürfen Unterstützung. Es ist wichtig, das Umfeld der Erkrankten mit in die Pflege und Betreuung einzubeziehen. Dies erleichtert nicht nur den Angehörigen den Umgang mit der Situation, sondern vereinfacht auch die Arbeit des Personals. So werden diese zu Anfang mit einem Wechselbad an Emotionen, von Trauer, Verzweiflung, und Ärger zu Wut und Hilflosigkeit, zurechtkommen müssen, bei denen sie eventuell erste Unterstützung im Krankenhaus bekommen müssen. Zudem sollten sie Informationen erhalten, wo sie weitere Hilfe, Rat und Unterstützung bekommen können.