Ratgeber zur Ermittlung des mutmaßlichen Willen aus dem Beck-Verlag

Was wäre hätte er oder sie zu Lebzeiten in dieser Situation für sich gewollt? Die Ermittlung des mutmaßlichen Willen ist eine Herausforderung für Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte, die sie oft an die ethischen Grenzen bringt. Der im Beck-Verlag erschienen Leitfaden hilft einem selbst, seine eigene Lebenseinstellung darzustellen und für andere die Entscheidung in schwierigen Situationen zumindest erleichtern.

„Trotz der gesetzlichen Regelung zur Patientenverfügung bleiben noch viele Fragen offen. Liegt keine Patientenverfügung vor oder treffen die Festlegungen einer Patientenverfügung nicht auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zu, hat der Bevollmächtigte oder Betreuer den mutmaßlichen Willen des Betreuten festzustellen. Auf Grundlage des mutmaßlichen Willens muss er entscheiden, ob er in ärztliche Maßnahmen einwilligt oder sie untersagt. Der mutmaßliche Wille ist aufgrund konkreter Anhaltspunkte zu ermitteln. Zu berücksichtigen sind insbesondere frühere mündliche oder schriftliche Äußerungen, ethische oder religiöse Überzeugungen und sonstige persönliche Wertvorstellungen des Betreuten. Gerade die Ermittlung des mutmaßlichen Willens stößt in der Praxis auf große Schwierigkeiten: Wer entscheidet wie über den Einsatz lebenserhaltender Maßnahmen bei nicht entscheidungsfähigen Patienten.“ Quelle Amazon

Nähere Informationen zu dem Ratgeber finden sie auf der Internetseite www.patientenverfügung.de